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Die Frage ist doch, was ist das schlimmere Übel, 6. Liga Fußball im Mittelfeld, oder der finale Konkurs mit Neuanfang ?! Na gut, dann auf ein Neues ...

1 Ratingen 04 / 19 Ratingen 04 / 19 13 23:11 12 28
2 TuRU Düsseldorf TuRU Düsseldorf 13 30:8 22 25
3 KFC Uerdingen 05 KFC Uerdingen 05 13 20:10 10 24
4 VfL Rhede VfL Rhede 13 22:10 12 23
5 VfB Homberg VfB Homberg 13 21:16 5 22
6 Wuppertaler SVB II Wuppertaler SVB II 13 31:24 7 21
7 1. FC Viersen 1. FC Viersen 13 18:13 5 21
8 1. FC Wülfrath 1. FC Wülfrath 13 24:17 7 20
9 TV Jahn Hiesfeld TV Jahn Hiesfeld 13 22:18 4 20
10 SV Viktoria Goch SV Viktoria Goch 13 21:20 1 19
11 VfR Fischeln VfR Fischeln 13 14:17 -3 18
12 SC Kapellen Erft SC Kapellen Erft 13 18:17 1 17
13 SV Hönnepel - Niedermörmter SV Hönnepel - Niedermörmter 13 17:19 -2 17
14 FC Remscheid FC Remscheid 13 18:28 -10 16
15 SC Düsseldorf - West SC Düsseldorf - West 13 15:20 -5 13
16 SV Straelen SV Straelen 13 10:25 -15 13
17 TuRa 88 Duisburg TuRa 88 Duisburg 13 16:39 -23 5
18 1. FC Union Solingen 1. FC Union Solingen 13 10:38 -28 1

Quelle: KFC Online 

Nr. Spieler Nation Sp. GK GRK RK Tore
Torhüter:
1 Kockel Ronny Deutschland 0 0 0 0 0
12 Dalli Oguz Deutschland 0 0 0 0 0
Abwehr:
14 Edu Simon Deutschland 0 0 0 0 0
6 Maas Stephan Deutschland 0 0 0 0 0
15 Gojtowski Simon Deutschland 0 0 0 0 0
4 Talarek Simon Deutschland 0 0 0 0 0
18 Hähner Dustin Deutschland 0 0 0 0 0
Mittelfeld:
7 Tennagels Thomas Deutschland 0 0 0 0 0
2 Kabayel Nihat Türkei 0 0 0 0 0
5 Lekesiz Bilal Türkei 0 0 0 0 0
17 Kegel Sven Deutschland 0 0 0 0 0
3 Flock Malte Deutschland 0 0 0 0 0
8 Sokolowski Uwe Deutschland 0 0 0 0 0
16 Machnik David Deutschland 0 0 0 0 0
Stürmer:
13 Radtke Sebastian Deutschland 0 0 0 0 0
11 Schnecker Sascha Deutschland 0 0 0 0 0
19 Velija Veli Serbien 0 0 0 0 0
20 Banushi Regjep Albanien 0 0 0 0 0
9 Özkaya Onur Deutschland 0 0 0 0 0
Trainer:
- Weidemann Uwe Deutschland 0 0 0 0 0
Co-Trainer:
- Kessen Ralf Deutschland 0 0 0 0 0
TW-Trainer:
- Köhler Herbert Deutschland 0 0 0 0 0
Betreuer:
- Vehring Daniel Deutschland 0 0 0 0 0
- Heinke Rainer Deutschland 0 0 0 0 0
- Günther Erwin Deutschland 0 0 0 0 0

Nach den Glanzjahren folgte der sportliche Absturz
 
 

München - "Erwarten Sie nicht, dass ich das, was in der zweiten Halbzeit geschehen ist, fußballerisch erklären kann." Die Worte kamen Karlheinz Feldkamp am 19. März 1986 nur schwer über die Lippen. Soeben hatte sich Bayer Uerdingen für das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger qualifiziert.

Nach den Glanzjahren folgte der sportliche Absturz

Das 7:3 gegen Dynamo Dresden war eine der größten Stunden in der Vereinsgeschichte der Uerdinger. Am Ende der Saison wurden die Krefelder Dritter der Bundesliga. Im Jahr zuvor hatte Bayer Uerdingen das Pokalfinale gegen den FC Bayern 2:1 gewonnen.

Die Glanzzeiten in Krefeld sind längst passé. Mittlerweile ist der Klub nur zwei Punkte von den Abstiegsplätzen der Regionalliga Nord entfernt. Mit dem Rückzug des Bayer-Konzerns 1995 begann auch der sportliche Abstieg des Vereins.

Bayer AG verhilft zum Aufstieg

Es hatte ganz beschaulich begonnen. Am 17. November 1905 trafen sich zwölf Männer im Hotel Kellner zu Krefeld und gründeten den Fußball-Club Uerdingen 05. Nach Jahrzehnten in den Niederungen des Fußballs brachte die Fusion mit der Werkssportgruppe der heutigen Bayer AG 1953 den neuen Namen Bayer Uerdingen.

21 Jahre später gelang der Aufstieg in die Zweite Bundesliga und prompt der Durchmarsch in die höchste deutsche Fußball-Klasse. Am 9. August 1975 gaben die Krefelder ihr Bundesliga-Debüt an der Hafenstraße bei Rot-Weiß Essen.

Premiere gegen Rot-Weiß Essen

 

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Es war ein Tag der Premieren. Friedhelm Funkel erzielte das erste Ligator für Bayer. Doch auf der Gegenseite stahl ihm ein anderer Debütant die Show. Horst Hrubesch machte beim 2:1-Erfolg der Essener beide Tore.

23.000 Zuschauer in der Grotenburg-Kampfbahn durften sich dann am vierten Spieltag über den ersten Sieg freuen. Und das ausgerechnet gegen den großen FC Bayern. Dem 0:1 durch Gerd Müller antwortete der heutige KSC-Coach Lorenz-Günther Köstner mit zwei Treffern.

Eines der kuriosesten Eigentore der Geschichte

Überhaupt erinnern sich die Krefelder gerne an die Münchner. Am 10. August 1985 sahen die Besucher zum Saisonauftakt das wohl kurioseste Eigentor der Liga-Geschichte. Bei einem Press-Schlagversuch hämmerte der Bayer Manfred Winklhofer den Ball aus 35 Metern über den verdutzten Jean Marie Pfaff ins eigene Netz. Uerdingen gewann 1:0.

Es war die Blütezeit von Bayer Uerdingen. Man wurde in jener Saison Tabellendritter und gewann als Außenseiter das Pokalfinale gegen Bayern München. Dieter Hoeneß traf zwar zur Bayern-Führung (8.). Doch Horst Feilzer (9.) und Wolfgang Schäfer (67.) holten den "Pott" an den Niederrhein.

 


Lorenz-Günther Köstner (r. im Zweikampf gegen Köln) sorgte für den ersten Bayer-Bundesligasieg

Bayer stand zum ersten Mal in einem europäischen Wettbewerb und riss spätestens im Viertelfinale alle deutschen Fans mit. Das Hinspiel bei Dynamo Dresden (mit Matthias Sammer und Ulf Kirsten) verloren die Krefelder 0:2 und im Rückspiel stand es nach 45 Minuten 1:3.

Das Wahnsinns-Spiel gegen Dynamo Dresden

"Für mich war in der Pause klar, dass wir geschlagen sind", erinnerte sich Trainer Karlheinz Feldkamp. "Wir wollten uns nur noch gut aus dem Europacup verabschieden und haben mit voller Kraft weitergespielt." Die Kraft reichte zu einem der größten Comebacks der Geschichte. Bayer gewann noch 7:3 und stand im Halbfinale.

"Das darf einer so erfahrenen Mannschaft nicht passieren, in einer Halbzeit sechs Tore zu kassieren", wetterte Dynamo-Trainer Klaus Sammer. Nach der Partie setzte sich der Dresdner Frank Lippmann "zu allem Überfluss" auch noch in den Westen ab.

"Sportfeindliche Kreise im Westen haben Lippmann eine hohe Geldsumme geboten. Er ist nicht zurückgekehrt und hat seine Mannschaft verraten", hieß es in einer Zeitung der ehemaligen DDR. Lippmann spielte später für Nürnberg und Waldhof Mannheim.

Atletico Madrid war für Bayer allerdings die Endstation im Halbfinale.

Aus Bayer wird der KFC

Dem Feuerwerk folgte der langsame aber kontinuierliche Absturz der Krefelder. Die Bayer AG konzentrierte sich mehr und mehr auf Leverkusen und vernachlässigte das Stiefkind Uerdingen. Nach zwei Ab- und direkten Wiederaufstiegen gelang 1995 der letzte Kraftakt. Im Kellerfinale gegen den VfL Bochum rettete Rainer Krieg den Klassenerhalt am 32. Spieltag mit seinem 2:1 in der Nachspielzeit.

Das Bayer-Werk stieg nun komplett aus. Aus Bayer Uerdingen wurde der KFC Uerdingen 05. Nach einem 0:1 bei Eintracht Frankfurt am 19. Spieltag hatte der KFC zum ersten Mal die "Rote Laterne" und sollte sie bis zum Schluss nicht mehr abgeben.

Uerdingen am Abgrund

Zwei Jahre konnte man in der Zweiten Liga noch oben mitspielen. 1999 steigen die Krefelder jedoch ab und verhinderten den Absturz in die Oberliga nur aufgrund des Torverhältnisses.

Europapokalnächte und Bundesligaluft sind in weiter Ferne. Spieler und Talente wie Oliver Bierhoff, Matthias Herget, Friedhelm Funkel, Marcel Witeczek, Brian Laudrup oder Stephane Chapuisat nur noch Schatten der Vergangenheit.

Oliver Birkner

(c) sport1.de

Das Zweitschönste für Männer   ( <= KLICK auf Sport1.de)


      

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